Hallo ich bin Kathi, Jahrgang '89 und geboren in Berlin. Ich habe schon früh angefangen, Dinge anzuzweifeln, die für die meisten Menschen im meinem Umfeld ganz normal zu sein schienen. Ich bin vorbildlich zur Schule gegangen, habe mir einen Freundeskreis gesucht und mich bemüht, mich in diese Strukturen einzufügen. Ich dachte mir, so ist das Leben eben, jetzt mach was für dich daraus.

Ich habe mich glücklicherweise im Sport ziemlich wohl gefühlt und konnte dadurch das andere, das "normale" Leben eher so nebenher laufen lassen. Irgendwas an alledem, wie die meisten Menschen im meinem Umfeld ihr Leben gestaltet haben, hat für mich nicht gepasst, erschien mir unrund, hat mich abgeschreckt.

Je näher ich an den Kern der Sache komme, je mehr ich nach dem gehe, was sich für mich gut und richtig anfühlt und je mehr ich den Mut entwickele, mich aus der "Das ist das Normale", "So machen das alle" Blase zu lösen, desto wohler fühle ich mich mit mir selbst und meinem Leben.

Ich glaube an Gefühle. Ich glaube daran, dass das Zulassen und Leben von Emotionen, das Fühlen und Erleben, das Anteilnehmen und Mitfühlen die größten Fähigkeiten sind, die wir besitzen. Bei einem USA-Aufenthalt hat mein damaliger Gastvater zu mir gesagt, er hält mich für einen "responsible worrier", also sinngemäß übersetzt, für einen "verantwortungsbewussten Sichsorgenmacher". Er hatte vollkommen Recht. Ich habe mich immer irgendwie gesorgt, wollte alles kontrollieren, wollte, dass alles perfekt läuft, ich die Dinge im Griff habe.

Seit ich begonnen habe, die Dinge loszulassen, weniger zu grübeln und zu verkrampfen und dafür zu leben und zu vertrauen, fühle ich mich leichter. Ich fühle mich nicht mehr so falsch, glaube nicht mehr so oft, für Andere funktionieren zu müssen. Es fällt mir leichter zu akzeptieren, dass nicht jeder verstehen kann und muss, wie ich die Dinge sehe und warum ich sie so tue, wie ich sie tue.

Ich hatte das große Glück, Menschen zu treffen, die ähnliche Zweifel hatten und über die ich auf tolle Seiten, spannende Texte und sympathische Vertreter einer anderen Idee gestoßen bin. Ich glaube daran, dass ein Leben im Einklang uns Menschen am besten tut. Ein Einklang mit uns selbst in erster Linie - denn nur dann kann ich freien Herzens auch anderen Lebewesen gegenüber zugewandt sein und Liebe schenken -, aber auch in Einklang mit unserer Umwelt, den Menschen, Tieren, Pflanzen, einfach allem, was uns umgibt.

Der Grüne Elefant bietet mir die Möglichkeit, meine Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Ich finde mehr und mehr zu den Themen, die mich bewegen und mir guttun. Die Natur, die Gemeinschaft, der Umgang und das Leben mit Tieren, das Ursprüngliche und Natürliche, Themen, die auf einer sinnlichen Ebene, keiner rationalen, wirken.

Es gibt viele kleine Möglichkeiten und Schritte, wie wir uns uns selbst wieder mehr annähern können. Viele kleine Schritte in unserem alltäglichen Leben, die uns ganz sanft und langsam wieder zu dem zurückbringen können, was uns ausmacht und uns guttut. Je näher wir unseren tatsächlichen Bedürfnissen kommen und nicht in unserer Umwelt, sondern mit ihr leben, desto harmonischer wird sich unser Leben anfühlen.

Ganz nach Mahatma Ghandi (über den es wirklich sehr beeindruckende Bücher gibt):

"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt."

Über mich

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